Scrum - Theorie

In einem kurzen Absatz des Scrum Guide wird die Theorie hinter Scrum abgehandelt. Sir Scrum auf seinem Weg zum Empire Scrum lernt die Theorie, erkennt die 3 Säulen und die Rituale sowie das Scrum Vorgehen.

Empirie

Ritter Sir Scrum weiß nicht was er tun soll. Er hörte von einem großen, glorreichen “Empire” SCRUM [Empirie]. Er überlegt, ob er dorthin reisen soĺl, oder doch irgendwo anders hin.

 

In seinem Tagebuch schreibt er erst einmal alle seine Erfahrungen über das Empire auf. Es enthält nun all sein Wissen [Erfahrungswissen]. Im Smartphone eingetippt sind es Daten über das Empire [empirische Daten].

 

Er liest sich alles nochmals durch und findet Zusammenhänge. Daraus gewinnt er die Erkenntnis, was das Empire ist und erkennt, dass er zum Lernen von Scrum dorthin reiten muss.

 

Er entscheidet sich also, den Tempel der Scrum-Lehre aufzusuchen. Er hat empirisch seinen Entscheidungs-Prozess gesteuert. [empirische Prozesssteuerung]

3 Säulen

Er erreicht den Scrum-Tempel dessen Dach auf 3 Säulen (be-)ruht.

 

Die mittlere Säule ist auffällig transparent[Transparenz - transparency]. Hinter ihr hört er eine Gruppe Menschen in einer fremden, abstrakten, aber doch gemeinsamen Sprache diskutieren.Die Personen scheinen sich ziemlich einig über die Ergebnisse eines “fertigen” Produkts zu sein.

 

An der linken Säule steht Sherlock Holmes mit Inspektor Watson [inspect - überprüfen]. Er inspiziert einen der bearbeiteten Säulenabschnitte. Die nächsten Monate wird er wöchentlich vorbeischauen, um regelmäßig das Erreichen des Bauziels zu überprüfen.

 

An der rechten Säule meditiert ein, wie ein Mönch aussehender, noch immer nicht fertig ausgebildeter Adept [adept - anpassen]. Er ist ein Schüler der Lehre und hat bei seiner Ausbildung viele Rituale durchlebt. Immer wieder musste er sich den schwierigen Aufgaben des Meisters anpassen.

4 Rituale - 4 Ereignisse

Die wichtigsten vier Rituale des Adepten sind:

 

  • Jeden Montag einer Woche [Sprint] plant [planning] er seine Aufgaben zusammen mit seinem Lehrmeister.
  • Jeden Morgen jeden Tages [daily] setzt er sich zusammengedrängt [Scrum] mit den Mitschülern zum Meditieren zusammen bevor er seine Übungen macht.
  • Jeden Samstag einer Woche [Sprint] hat er eine Prüfung [Review] bei seinem Lehrmeister.
  • Jeden Sonntag einer Woche [Sprint] schaut er zurück auf die erledigten Aufgaben und überlegt, was er hätte besser machen können, um daraus zu lernen. [Retrospektive]

Das Vorgehen (des Meisters)

Durch diese wiederholende (iterative) Lernmethode, bei der der Adept jede Woche etwas besser wird (inkrementell) und einen Zuwachs an Kenntnis erreicht, kann sein Meister eine recht sichere Vorhersage (Prognose) treffen, wann der Schüler ausgebildet ist.

 

Der Meister passt die wöchentlichen Trainingspläne immer genau den aktuellen Stärken des Schülers an, womit der Risiken - z.B. durch Verletzungen oder Übertraining - minimiert [Risikominimierung].